Regelschüler lernen vor Ort im Nationalpark Hainich

 

Im September machten sich die Sechstklässler der Regelschule Langula auf den Weg zum Zollgarten, um von da aus mit Mitarbeitern des Nationalparks eine Urwaldexpedition zu unternehmen. Auch über das Lebensnetz Wald gab es so manches zu erfahren.

Die drei Mitarbeiterinnen vom Nationalpark, die die beiden Gruppen begleiteten, haben ihr Wissen über Rotbuchen, Spechtarten, Baumpilze, Baummarder und vieles mehr sehr interessant und naturnah an die Schüler der 6. Klasse weitergegeben.

Und schon werden  Baum und Wiese zum Schülerarbeitsplatz, bei schönem Herbstwetter und mit abwechslungsreichen Aufgaben.

 

Die Schüler wurden nicht nur dazu angeregt, den Urwald mit allen Sinnen zu entdecken, sondern  haben natürlich besonders die tollen Spiele im Wald auch sehr genossen und  dabei ebenso etwas gelernt.

 

Und vor Ort nach den Lebewesen im Totholz zu suchen, das ist schon auch sehr spannend und kann dem Blättern und Lesen im MNT-Lehrbuch sicher Konkurrenz machen.

Insgesamt gesehen ist es doch eine tolle Sache, ein solches Weltnaturerbe vor der Haustür zu haben, einen Buchenwald, der für ganz Europa etwas ganz Besonderes ist. Und als nächstes werden unsere Fünftklässler sich auch hierhin auf den Weg machen und kennen lernen, was ein Urwald ist und warum der so wichtig ist für die Natur und damit für die gesamte Umwelt.

Text: Silvia Jander (Klassenlehrerin)

Bilder:  Jander/ Buschendorf (MNT-Lehrer)